![]() ![]() Nach meiner Auflösung meines ganzen Haushaltes, war ich Startklar am 28. Februar. Mit einem gemieteten Auto ging es los Richtung Flughafen. Wieso ein Auto mieten, wo all meine Freunde und Familie mich auf den Flughafen bringen wollten. Es ist ganz einfach, die Trennung von Ihnen war der schwerste Part. Wieso also soll ich mir das Leben schwer machen ? Meine Freundin hat sich nicht daran gehalten, treffen vor dem Abreisen , hart. Mit Schwermütigen aber auch freudigen Gefühlen bin ich dann ins Flugzeug gestiegen. Ging alles gut, bis in Madrid, wo ich 2 Stunden Aufenthalt hatte. Da sass ich nun auf einem Stuhl und konnte meinen Weinkrampf nicht bremsen, trotz Erstaunten Blicken der Restlichen wartenden Passagieren. Nun ich hatte ja genügend Zeit bis Habana um mich zu Erholen. In Cuba angekommen ging es ins Motel. Es ist einfach aber schön. Das meist benutzte ist mein Balkon, da lerne ich, schreibe und "gucke zu den Sternen" hoch. Am Anfang war die Schule , ohne ein Wort Spanisch sehr chaotisch . Jede Woche neue Studenten und eine neue Lehrerin. Nach ca. 6 Wochen habe ich endlich meinen Privat Lehrer bekommen , viel besser. Am Anfang habe ich auch noch jeden Tag 2 Stunden Salsa Kurs genommen. Hat Spass gemacht, aber die Tanzen sau schnell und machen Bewegungen, die ein nicht Cubaner unmöglich lernen kann. Bei meinen Versuchen dieses doch auch einiger Massen zu beherrschen, habe ich mir in der Hüfte etwas gezehrt. Bis zu diesem Zeitpunkt , wusste ich nicht einmal , das so etwas möglich ist :- ( Die dummen Sprüche von meinen mit Studenten waren mir sicher. Früher habe ich Gedacht, das ich Tanzen kann, heute weiss ich , es ist nicht so. Die Cubaner sind ein fröhliches und kontakt freudiges Volk. Daher fühlt man sich schnell aufgenommen. Ich benutze die Einheimische Wäscherei und da gibt es immer einen kurzen schwatz beim bringen und holen. ,-)) Am Anfang mit Si oder No , jetzt ein wenig mehr. Es wird einfach schwierig, wenn sie untereinander reden, die Sprechen schnell und kürzen alle Wörter ab. Aber sobald sie merken ,das man Ausländer ist stellen sie um auf langsam und klar verständliche Worte. Mit der Zeit lernt man auch mit den Taxis verhandeln, wie viel die Fahrt kostet. Touristen bezahlen immer zu viel. Auch muss man einmal in einem Cocotaxi fahren, sehen aus wie ein Ei und alles ist offen. Eigentlich ein Roller mit Sitzplätzen. Die Fahrt im einheimischen Bus "Guagua" ist auch ein Erlebnis wert. Der ist immer gestossen voll und trotzdem hat immer noch jemand Platz. Sardinen Prinzip, sogar Touristen. Auch war ich schon öfter in Habana tauchen und habe gestaunt, was man hier noch alles sehen kann. 10 Sepia auf einem Haufen und beim Nachttauchgang konnte ich sogar eine anfassen. Grosse Langusten und vieles mehr, obwohl sie fleissig am Fischen sind. Ihr coolste Art zu fischen ist mit einem Auto Schlauch. Da sitzen sie drauf und paddeln ins offene Meer raus. Hier werden diese Fischer Pneumatico genannt. Das Leben spielt sich auch am Malecon ab, das ist die grosse Mauer in Habana. Da sitzen alle drauf und geniessen das Leben. In der zwischen Zeit natürlich auch ich . Da sie hier wirklich nichts haben ausser viel Zeit, wird da Musik gespielt, getanzt, gelacht und wie immer geredet. Die Atmosphäre ist wunderschön und dort wird man wieder mit neuer Energie aufgeladen. Dank der Schweinegrippe, sitze ich nun 2 Wochen länger in Habana, da mein Flug am 31. Mai gestrichen wurde. Der frühste neue Termin ist am 15. Juni. Also was mache ich weiter, lernen, lernen, lernen. Nebenbei auch noch ein ganz klein wenig tauchen. Nun beginnt meine letzte Woche und ich habe ein weinendes und ein lachendes Auge. Ich fühle mich schon fast als Cubaner und komme auch durch als Cubaner, weil ich dunkles Haar und dunkle Augen habe, (solange ich nicht Rede.) Aber ich freue mich auch auf etwas neues. Von Costa Rica werde ich mich mit weiteren Details wieder melden Liebe Grüsse an alle Doris
Copyright © 2007 Tauchclub Neptun Muttenz |